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Juan Matute Guimon auf dem Weg der Besserung

Der spanische Dressurreiter Juan Matute Guimón wurde nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus operiert – sieben Stunden lang dauerte die OP. Am Dienstag war Juan Matute Guimón bewusstlos zusammengebrochen, nachdem er eine Gehirnblutung erlitt. Im Universitätsklinikum in Madrid musste er sich bereits einer dreistündigen Operation unterziehen, um die Blutung zu stoppen. Allerdings gab es dabei Komplikationen. Eine Entzündung musste gehemmt werden, um dann mit einer zweiten Operation fortzufahren. Diese Operation sei gut verlaufen, so sein Schwester Paula Matute Guimón auf ihrer Instagram-Seite: „Bruder, heute hast Du Dich selbst übertroffen! Die Operation war ein 100-prozentiger ERFOLG! Sie werden Dich nun noch eine Woche in Ruhe halten, damit Du Dich von der Operation erholen kannst, aber kommende Woche wirst Du wieder bei uns allen sein.“ Wir drücken Juan von ganzem Herzen alle Daumen die wir haben, dass es auch weiterhin bergauf geht!

Juan Matute Guimon in „Kritischem Zustand“ im Krankenhaus

Juan Matute Guimon ist wohl eine der herausragendsten Persönlichkeiten des internationalen Dressursports. Der 23-Jährige ist ein Kandidat für das Spanische Olympiateam und blickt bereits auf eine lange Liste an Erfolgen zurück. Am Dienstag wurde er mit einer Hirnblutung in ein Krankenhaus nach Madrid gebracht. „Juan hatte in der vergangenen Woche Kopfschmerzen, wir dachten jedoch, dass es sich um eine Allergie handelt. Nachdem Juan heute mit dem Reiten fertig war, fühlte er sich unwohl und verlor das Bewusstsein. Er wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Er hat eine ernst zu nehmende Blutung im Gehirn und befindet sich in einem kritischen Zustand.“ berichtete sein Vater Juan Matute Azpitarte gegenüber Dressage News.

Die ersten Schritte mit Kandare

Ab L** wird auf Turnieren in Dressurprüfungen meist mit Kandare geritten – ab M ist es sogar, sofern nicht anders ausgeschrieben, Pflicht. Dieser Schritt ist eine Herausforderung, denn die Voraussetzung für den Griff zur Kandare – und damit der nächste Schritt in der Ausbildung zum Dressurpferd und idealerweise ein Aufstieg in der Prüfungsklasse auf dem Turnier – ist die Fähigkeit des Reiters, das Pferd auf Trense in korrekter Anlehnung zu reiten und mit Schub aus der Hinterhand über einen schwingenden Rücken an die Hand heran zu arbeiten. Das Pferd muss diese Hilfen natürlich zulassen, denn wenn es an dieser Stelle hapert, ist das Pferd-Reiter-Paar noch nicht bereit, den nächsten Schritt zu gehen.  Gleichgewicht und Losgelassenheit sind die Schlüsselwörter, wenn es um den Umstieg auf das gelegentliche Training mit Kandare geht. Es ist essentiell wichtig, dass der Reiter unabhängig von seinen Zügeln sitzen kann und in der Bewegung des Pferdes mitgeht und das Pferd nicht in seinem Ablauf stört. An dieser Stelle sei gesagt, dass jeder Reiter, unabhängig von der Wahl des Gebisses, unabhängig von den …

Wie bereite ich einen Hengst auf die Körung vor?

Ein Interview mit Eirik Erlingsen Eirik Erlingsen ist gebürtiger Norweger und hat 1999 mit der Ausbildung zum Pferdewirt mit dem damaligen Schwerpunkt Zucht und Haltung begonnen. Nachdem er diese ebenso wie die Weiterbildung zum Pferdewirt Schwerpunkt Reiten abgeschlossen hatte, absolvierte er 2005 die Meisterprüfung „Zucht und Haltung“, um dann in den Prüfungsausschuss der Landwirtschaftskammer Niedersachsen für angehende Pferdewirte Zucht und Haltung und Service und Meisteranwärter berufen zu werden. Im Landgestüt Celle hat er mittlerweile den Dienstgrad eines Sattelmeisters und ist verantwortlich für eine EU-Besamungsstation und mitverantwortlich für die Lehrlings- und Jungpferdeausbildung.  Woran erkennt man eigentlich einen Köranwärter, was muss ein Hengst mitbringen, um überhaupt auf einer Körung punkten zu können?  Neben einem korrekten Exterieur, guten Bewegungen und beim Springhengst der entsprechende Springanlagen, muss bei der Entscheidung, ob man den Hengst vorbereiten möchte auch das „gewisse Etwas“ rüber kommen. Junge Pferde in diesem Alter können sich innerhalb sehr kurzer Zeit bei guter Pflege, Arbeit und Fütterung wahnsinnig weiterentwickeln, aber das gewisse Etwas müssen sie von sich aus mitbringen. Nach welchen Kriterien entscheidet man, ob der Hengst …